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Aktueller Spendenstand

Vitalitas 2017
Broschüre "Fremden begegnen – Fremden dienen"

Wer hat Angst vor dem weißen Mann?

Liebenzeller Missionare in Sambia

SAMBIA. Viele Menschen in Sambia sind in ihrer Angst gefangen. Durch den traditionellen Glauben an Geister und dämonische Mächte ist Angst an der Tagesordnung. Auch weiße Menschen sind ein Grund sich zu fürchten, da ihnen nachgesagt wird, dass sie „Satanisten“ sind.

Für Britta und Hans-Peter Hertler, Liebenzeller Missionare in Sambia, zeigt sich die Angst unter anderem darin, dass es den Menschen schwer fällt, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und inneren Frieden zu finden. Die beiden wollen sich von Gott gebrauchen lassen, um den Menschen z. B. in dem kleinen Dorf Lubushi zu begegnen. Sie wollen ihnen von Gott weitersagen, der stärker ist als alles, vor dem sich ein Mensch fürchten kann. Seit 1985 arbeitet die LM in Sambia. Die Missionare engagieren sich im Gemeindeaufbau und in der Aus- und Weiterbildung von Pastoren.

„Bei Gott wohnen ist mehr als eine Wohngemeinschaft“

Schwester Irmgard Wieland beim Nachmittag für die Frau 2017

BAD LIEBENZELL. Zu einer „kleinen Auszeit“ begrüßte Schwester Johanna Hägele die rund 500 Frauen im voll besetzten Missions- und Schulungszentrum der Liebenzeller Mission am vergangenen Samstag. Sie ist die Oberin der Liebenzeller Schwesternschaft, die den „Nachmittag für die Frau“ veranstaltet. „Es soll ein Tag werden, an dem Gott Ihnen begegnet, an dem der Himmel zu Ihnen kommt“, sagte Johanna Hägele. Ein Vitaminsaft zur Begrüßung, schöne Naturbilder zum Auftanken und das leckere Kaffee- und Kuchenbüffet sorgten für eine „himmlische“ Wohlfühlatmosphäre. Sängerin Beate Decker und Pianist Bernhard Huber boten den musikalischen Rahmen. Beide sind Mitarbeiter der Liebenzeller Mission und leidenschaftliche Musiker. Sie begleiteten die Mitsinglieder und trugen einige Lieder von Gospel bis Choral vor.

Um das Thema Himmel ging es nicht nur im Rahmenprogramm, sondern vor allem im Vortrag von Schwester Irmgard Wieland. Sie war Dozentin am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission. Seit 2012 ist sie im Ruhestand und wohnt ... >> hier weiterlesen

Außergewöhnliche Freundschaft

Manuel und Carmen Sept in Toronto

KANADA. Wie alle zukünftigen Liebenzeller Missionare dürfen auch Manuel und Carmen Sept gerade zur Vorbereitung für einige Zeit in Toronto leben. Viele Freundschaften nach Deutschland können jetzt nur noch aus der Ferne gepflegt werden und manchmal vermissen sie den direkten Kontakt zu den Menschen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen. Doch auch in Toronto entwickeln sich durch die Mitarbeit in der Gemeinde wieder neue Freundschaften, die immer tiefer gehen. Bald brechen die beiden nach Sambia auf und auch dort werden sie Altes vermissen, aber auch Neues kennenlernen. Wo immer sie auch sind, wissen die beiden aber, was für einen außergewöhnlichen Freund sie in Jesus haben: „Einen Freund, der nicht an Ort und Zeit gebunden ist. Einen Freund, der mich vollkommen versteht. Einen Freund, mit dem ich vieles erleben kann.“

500 Taschen für Malawi

500 Taschen für Kinder in Malawi

DEUTSCHLAND / MALAWI. Das war eine Freude für etwa 500 Kinder in Malawi: Sie haben eine Tasche bekommen, die Kinder in Deutschland im Rahmen der Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“ für die gebastelt, bemalt oder bestickt haben. Damit können die Kinder jetzt ihre Hefte und Stifte mit zur Schule nehmen. Unser Missionar Tobias Müller konnte die kleinen Geschenke in der vergangenen Woche an die Kinder verteilen. Wir sagen ganz herzlich DANKE allen, die eine Tasche gestaltet haben oder für die Initiative gespendet haben.

Mehr Infos zur Aktion: www.weltweit-hoffnung-schenken.de

Neue Hoffnung auf Bildung

Hoffnung auf Bildung für viele Menschen

MITTLERER OSTEN. Das „United Nations Development Program“ (UNDP) berichtete darüber, dass mangelhafte Bildung einer der drei Hauptgründe ist, warum die arabische Welt sich kaum weiterentwickelt. Eines von fünf arabisch sprechenden Kindern ist gefährdet, keine Bildung zu erhalten. Die Kriege und Unruhen in der Region erschweren häufig einer ganzen Generation von Kindern die Schulbildung. Das hat jahrzehntelange negative Auswirkungen. Flüchtlingskinder können einfach nicht in eine „geregelte Schule“ gehen. Außerdem ist auch Armut ein Grund dafür, dass die Kinder nicht zur Schule gehen können. Wenn sie sich dann aber doch eine Schulbildung leisten können, sind die Lehrer meist schlecht ausgebildet. Um dem entgegenzuwirken, wird SAT-7 ab diesen Sommer „SAT-7 ACADEMY“ ausstrahlen. Das Ziel dieses Senders soll es sein, für ein lebenslanges Lernen zu begeistern und das, was in der Schule gelehrt wird, zu ... >> hier weiterlesen

Auf den Spuren Martin Luthers – Jungschartag der Liebenzeller Mission begeistert rund 550 Kinder

Theaterszene beim Jungschartag 2017

BAD LIEBENZELL. Welche Bedeutung Martin Luther und seine Reformation auch heute hat, haben am Faschingsdienstag mehr als 550 Jungen und Mädchen in Bad Liebenzell erfahren. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 500-jährigen Reformationsjubiläum, fand der Jungschartag der Liebenzeller Mission unter dem Motto „Geheimnis der Wartburg“ statt. Auf spielerische und kindgerechte Weise lernten die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren bei Theater, Musik und zahlreichen Spielstationen das Leben der Menschen im Mittelalter und das des Reformators kennen.

Luther habe gezeigt, dass Menschen keine Angst vor Gott haben müssen, weil er sie bedingungslos liebt und Jesus Christus der einzige Mittler zwischen Mensch und Gott ist, so die Veranstalter. Das Ziel des Jungschartages sei es ... >> hier weiterlesen

Neue Chance auf Glück

Wie man in Japan um Glück im neuen Jahr bittet

JAPAN. Zu Beginn eines neuen Jahres versuchen die Japaner Verschiedenes, um sich ihr Glück für die kommenden Monate zu sichern. Die Japaner stehen Schlange an den Schreinen, um sich ein gutes neues Jahr zu erbeten. Sie wollen die neue Chance auf Glück im Leben, in der Liebe und in der Karriere ergreifen. Dazu werden Neujahrskarten mit integrierten Lottoscheinen, Gebetstäfelchen und allen möglichen Glücksbringern gekauft und aufgehängt. Der Neujahrsschmuck wird in der ganzen Wohnung verteilt.

Ein japanisches Ehepaar betet zu Kami-Sama, zu dem Gott, der Himmel und Erde schuf, um auch von ihm Glück zu erhalten. Michaela Ziegler, die im ... >> hier weiterlesen

Mais für die Hungernden

Mais für mehr als 500 Familien in Malawi

MALAWI. Im letzten Jahr haben viele Menschen für die Hungerhilfe Malawi gespendet. Durch ausbleibenden Regen und Dürre war die letzte Ernte in Malawi sehr schlecht. Viele Menschen können sich nicht mehr selbst versorgen. In den vergangenen Tagen konnten Mitarbeiter der Liebenzeller Mission mehrere Tonnen Mais an Bedürftige verteilen. Auch ins Nachbarland Mosambik wurden einige Säcke Mais geschickt. Dort sind die Menschen ebenfalls von der Hungersnot betroffen. Insgesamt konnten wir schon weit mehr als 500 Familien helfen.

Ganz herzlichen Dank allen Spendern für die großzügige Unterstützung!

Jungschartag und das Geheimnis der Wartburg

Jungschartag 2017 in Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. Zum Jungschartag 2017 lädt die Liebenzeller Mission am Dienstag, 28. Februar ins Mission- und Schulungszentrum nach Bad Liebenzell ein. Rund 600 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren werden dazu erwartet. Das Thema in diesem Jahr lautet „Das Geheimnis der Wartburg“. Ein Theaterstück wird die Kinder durch den Tag führen. Dazu gibt es viel Musik und jede Menge Spaß. Los geht es um 10 Uhr, Einlass ist ab 9:30 Uhr. Das Ende ist gegen 15:30 Uhr geplant. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro und beinhaltet ein Mittagessen.

Interessierte Kinder können sich über die örtlichen Jungscharen anmelden, Kursentschlossene können auch ohne Anmeldung noch dazukommen. Die Kinder sollten wetterfeste Kleidung und eine formlose Anmeldeerlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten mitbringen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 07052-17672 oder per E-Mail unter jungschartag@liebenzell.org.

Vaterunser lädt zum Leben an Gottes Vaterherz ein

Theaterszene beim YouPC

BAD LIEBENZELL. Rund 1.200 Jugendliche und junge Erwachsene haben am vergangenen Wochenende (vom 17. bis zum 19. Februar) am „Youth Prayer Congress“ (YouPC) in Bad Liebenzell teilgenommen. Der Gebetskongress der Liebenzeller Mission fand bereits zum 17. Mal statt.

Im Zentrum der dreitägigen Veranstaltung stand das Vaterunser. Jesus Christus lade mit diesem Gebet, das er seine Jünger lehrte, zu einer lebendigen Beziehung zu Gott, und so zu einem Leben an Gottes Vaterherz ein, so die Referenten. Sie riefen die Teilnehmer dazu auf, eigene Gebetsgewohnheiten und die Motivation dahinter zu hinterfragen. So stünden Christen in der Gefahr, dass ... >> hier weiterlesen

Bäume für die Zukunft

Bäume pflanzen in Malawi

MALAWI. Im Dorfentwicklungsprojekt „Ubwenzi“ (Freundschaft) hat die Jugendgruppe eine wichtige Initiative für die Region gestartet. Die Jugendlichen haben die Häuptlinge, Vertreter aus Politik und lokalen Organisationen sowie Eltern und Dorfbewohner eingeladen, um ihnen deutlich zu machen, wie wichtig es ist, Bäume zu pflanzen. Bei diesem Treffen gab es außerdem einen biblischen Impuls. Als Abschluss durfte jeder Teilnehmer einen Baum pflanzen, wodurch am Schluss 200 Bäume mehr standen.

„Wir hoffen, dass die Dorfbewohner durch die Aktion ermutigt werden, Bäume zu pflanzen, damit auch die kommende Generation eine intakte Umwelt vorfindet“, schreiben Sarah und Tobias Müller, Liebenzeller Missionare in Malawi. Die Liebenzeller Mission arbeitet seit 1992 im afrikanischen Malawi.

Liebenzeller Mission beruft neuen Direktor – Johannes Luithle wird ab 2018 Nachfolger von Detlef Krause

BAD LIEBENZELL. Pfarrer Johannes Luithle wird neuer Direktor der Liebenzeller Mission. Die Mitgliederversammlung des Missionswerkes wählte den 48-jährigen am 28. Januar einstimmig zum Nachfolger von Pfarrer Detlef Krause, der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Luithle ist Gemeindepfarrer in Schömberg, Oberlengenhardt und Langenbrand. Sein neues Amt wird er zum 1. Januar 2018 antreten.

 

„Weltmission ist für mich eine Selbstverständlichkeit geworden. Wir haben eine Mission, dass Christus in die Welt gebracht wird. Dafür brauchen wir einander. Mission ist heute keine Einbahnstraße. Mission bedeutet Partnerschaft. Auch wir sind angewiesen auf den Segen, der von anderen zu uns zurückkommt. Als neuer Leiter sehe ich meine Aufgabe darin, dass Menschen das Potenzial entwickeln können, das Gott in sie hineingelegt hat. Ich freue mich, gemeinsam mit Missionaren, Mitarbeitern und Missionsfreunden unterwegs zu sein und aufzuspüren, wo Türen und vielleicht auch neue Wege aufgehen.“

 

Johannes Luithle studierte Theologie in Stuttgart, Tübingen und Jerusalem. Von 1997 bis 2000 war er theologischer Referent beim Evangeliumsdienst für Israel, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er seit 2015 ist. Als Vikar war Luithle in Wart-Ebershardt, bevor er 2002 die Pfarrstelle in Untermünkheim-Enslingen antrat. 2010 wechselte er dann nach Schömberg.

Johannes Luithle ist verheiratet mit Andrea. Die beiden haben drei Kinder im Teenageralter.

 

Der aktuelle Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, freute sich über die Wahl seines Nachfolgers und wünschte ihm Gottes Segen und Leiten für die neue Aufgabe. Der 1952 in Engelbostel bei Hannover geborene Detlef Krause leitet die Liebenzeller Mission seit 2003. Krause ist seit 42 Jahren bei der Liebenzeller Mission. Er studierte am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission und war anschließend 13 Jahre als Missionar in Papua-Neuguinea tätig, ehe er 1995 zum Missionsdirektor berufen wurde und damit für die weltweite Arbeit des Missionswerkes verantwortlich war. 2003 wurde Krause dann Nachfolger von Pfarrer Hanspeter Wolfsberger als Direktor der Liebenzeller Mission. Detlef Krause ist verheiratet mit Beate. Sie haben vier erwachsene Söhne.

 

In seiner Amtszeit trat Detlef Krause immer dafür ein, dass Weltmission im Zentrum der Arbeit der Liebenzeller Mission steht. „Wir sind ein Missionswerk und wir wollen es bleiben. Das ist Gottes Berufung für uns“, sagte Krause 2009 bei seiner Wiederwahl als Direktor. Als Meilenstein in der Geschichte der Liebenzeller Mission gilt die Gründung der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) 2011, an der Detlef Krause großen Anteil hatte. Bis heute ist die Liebenzeller Mission die einzige Missionsgesellschaft in Deutschland, die Träger einer staatlich anerkannten Hochschule ist. Als sehr bereichernd bezeichnete Krause es, in seiner Dienstzeit Menschen aus ganz verschiedenen Kulturen begegnet zu sein: „Zu erleben, wie groß und bunt Gottes weltweite Gemeinde ist, begeistert und hilft einem, nicht absolut über den eigenen Glauben und die eigene Gemeindeform zu denken. Es macht Mut zu sehen, dass Gott sein Reich auf der ganzen Welt baut.“

 

Der stellvertretende Direktor der Liebenzeller Mission, Martin Auch, leitete die Suche nach einem Nachfolger von Detlef Krause: „Ich freue mich über die Wahl von Johannes Luithle und auch den gelungenen gemeinsamen Prozess in den Gremien. Gott hat sein Werk vorbereitet und wir vertrauen darauf, dass er auch den weiteren Weg der Liebenzeller Mission segnet.“

 

Die Liebenzeller Mission ist mit 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 25 Ländern eine der größten evangelischen Missionsgesellschaften im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet als freies Werk weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Ihre Missionare gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.

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